Bio

Maria Ludwika Gabryś wurde in einer Musikerfamilie in Warschau geboren.Früh begann sie mit dem Klavierspiel und diplomierte 2002 mit Auszeichnung in Klavier und Kammermusik an der Fryderyk-Chopin Musikakademie Warschau (Prof. Teresa Manasterska, Prof. Krystyna Makowska-Lawrynowicz).

Anschliessend studierte sie an der Musikhochschule Luzern in der Solistenklasse von Prof. Ivan Klánsky, wo sie 2007 mit Auszeichnung ihreAusbildung auf dem modernen Klavier abschloss. Danach folgte das Studium an der Schola Cantorum Basiliensis unter der Leitung von Prof. Jesper Christensen, wo sie ihre Kenntnisse im Bereich alte Tasteninstrumente vertieft hat.

Schon als Studentin wurde sie mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Sie ist u.a. Preisträgerin der internationalen Chopin – Wettbewerbe in Antonin (Polen), Göttingen (Deutschland) und Marienbad (Tschechien), und Gewinnerin des Beethoven-Wettbewerbs in Hradec (Tschechien). 2006 wurde ihr der „Mozart-Preis“ der Musikhochschule Luzern zuerkannt. 2007 gewann sie den I. Preis am Edwin–Fischer-Wettbewerb in Luzern. 2012 bekam sie den I. Preis am Chopin Wettbewerb „Golden Ring“ in der Kategorie für historische Instrumente in Slowenia.

Maria Ludwika Gabrys besuchte Meisterkurse bei Andrzej Jasinski, Rudolf Buchbinder, Murray Perahia, Marcello Abbado, Andrei Gavrilov, Kristian Bezuidenhout. Sie konzertierte in vielen Städten Europas, USA, Süd Korea, China und Japan, sowie bei internationalen Festivals wie „Chopin-Festival“ in Wien, „Mittel-Fest“ in Cividale (Italien), „International Student’s Music Festival“ in Kyoto (Japan), und XXXVI Klaviermusik Festival in Slupsk (Polen), „Chopin Festival“ in Marienbad (Tschechien). In vergangenen Jahren spielte sie mehrmals mit anerkannten polnischen Orchestern – Warschauer Philharmonie, Orchestra Sinfonia Viva, Rzeszow Philharmonie, Olsztyn Philharmonie sowie Luzerner Sinfonieorchester, Junge Philharmonie Zentralschweiz, Ostrava Philharmony, Lira Symphony Orchestra unter der Leitung von Marek Pijarowski, Tomasz Radziwonowicz, Tomas Koutnik, Thüring Bräm, Paul Dykstra, Ariel Zukermann und Karl Walter. Es folgten Aufnahmen für den schweizerischen Radiosender DRS 2 und den polnischen Rundfunk (Programm 2). Maria Gabrys konzertierte vor vielen staatlichen Würdenträgern, so auch vor dem japanischen Kaiserpaar.

Sie war mehrmals Stipendiatin der Internationalen Chopin Gesellschaft, des polnischen Kulturtministeriums, des „Polish Children’s Found“ und der Fundation „Crescendum est Polonia“. Seit Herbst 2005 arbeitet sie an der Fryderyk-Chopin Musikunversität in Warschau.

Im Jahr 2008 führte sie als Gastprofessorin die Klavierklasse an der Keimyung – Chopin University in Daegu, Südkorea. Sie gastierte als Jury- Mitglied an den Wettbewerben in Marienbad (Chopin – Wettbewerb, Tschechien), RAHN – Wettbewerb (Zürich, Schweiz) und leitete Meisterkurse in Polen (Warschau, Plock), Schweiz (Luzerner„Talentwoche“) und Süd Korea (Daegu, Daejon, Pusan).

Im Jahre 2011 erwarb sie an dem Fryderyk Chopin Musikuniversität Warschau den Doktor-Titel (Doktor im Musikkunstbereich) summa cum laude auf Grund einer Dissertation über Mozarts Klavierwerke.

Im Juni 2016 wurde sie als eine der Jüngsten zur Professorin an dem Fryderyk Chopin Musikuniversität Warschau berufen.

Maria Ludwika Gabrys arbeitet aktiv im Programm für musikbegabte Kinder des „Polish Children’s Found“.